witzenhausen ist nur einen spuckweit weg von kassel. es gab eine zeit, wo ich öfter dawar, mit hildegard schon, über gemeinschaftsleben nachgedacht habe und die eine oder andere immobilie angeschaut und bedacht habe. aber das ist schon, naja, lange her. und es gab einen hof in hedemünden, also nicht weit weg, der toll gewesen...
in kassel an der documenta ein gutes bild machen 30.7. – 1.8.
ich fahre nach kassel rein, bin von den durchkreuzten randbezirken enttäuscht, gerate in enge innenstadtgassen und schliesslich kommt der gewaltige bau fridericianum doch rechts heran, eine ampel, an der ich halten muss und plötzlich eine gestalt an meinem deutz rechts vorn, wild gestikulierend. es ist ketan, ganz aus dem häuschen, und das zurecht. wir...
wieder auf dem berg: „lebensbogen“ 28.-30.7.
immer wieder raunt mal einer hier von den berüchtigten kasseler bergen und vermutlich gehört der dörnberg auch dazu. jedenfalls hat der tapfere deutz den berghoch echt zu schaffen. es ist heiss, eine art steppe empfängt uns beide rechterhand, links wald mit grossem wanderparkplatz und ganz hinten durch: der lebensbogen komplex mit seiner riesengrossen, sonnenwarmhölzernen...
eine ganz ruhige nacht im nirgendwo und ein pittoreskes städtchen – 27.-28.7.
104 kilometer bis lebensborgen sind machbar, mir auf einen sitz viel zu viel, das treckerfahren an sich beginnt mich verstärkt zu nerven, laut, schaltung, kupplung, bremse schwer und ein permanentes federungsarmes geschockel… vom fahren stets an der rechten strassenkante mal zu schweigen und von den genervten lkwfahrern mit ihren immer wieder halsbrecherischen überholaktionen. die...
meschede: „gut möglich“ – eine noch kleine kommune 24.7. -27.7.
„gut möglich“ liegt weit, weit draussen und bald 600m hoch in wunderschöner landschaft, hat sehr grosszügige und schöne hofgebäude, einen feinen garten und einen grossen parkplatz. auf dem ich stehen darf für inzwischen drei tage. drei tage erstens weils schön ist hier, christian, tobi, kiki sich um mein wohlergehen bemühen und mir interessante einblicke...
und weiter nach lüdenscheid: am „neubeginn“ stehen 21.-24.7.
die fahrt hatte es in sich, 65 km im regen, die scheibe also zugeklappt, was den lärm nur vergrössert und alle paar sekunden den antiken wischer bedienen, dauerlauf kann der nicht mehr. was ein unglaubliches getöse und geruckel. aber hat auch was. endgültiges. christa erwartet mich am gartentörchen, hat das gespann schon begutachtet, muss...
und schön weiter… 19. bis 21. juli: lebendiges haus in siegen
ich will ganz ehrlich sein. den berg rauf zur gemeinschaft hab ich jedesmal ein stück geschoben. was ein krasser anstieg… auch für den mountenbiker, den alten jedenfalls. mit dem deutz verfranse ich mich zunächstmal, fahre am schmalen gässchen vorbei. und dann diese melanchthongasse im zweiten gang hochgekrochen. vorbei an schicken villen, feinste lage, am...
das geht ja gut los… 17. bis 19. juli: gemeinschaft bierenbachtal
schöner gehts nicht. die leute vom jungen projekt bierenbachtal leben in einer ruhigen idylle im eigenen tal, und das eigene verwunschene freibad in spuckweitnähe. nehmen mich sehr freundlich und interessiert auf, geben mir interessante einblicke in ihre pläne für die nahe zukunft, die eigene (entweihte) kirche zum kulturzentrum, das gartenland vergrössern, seminarräume anbieten, eigene...
endlich aufbruch: sonntag, 17. juli 12 uhr, startet das weniger. – gespann
noch einmal werde ich am sonntag mit schild und gespann vor dem neuen historischen archiv an der luxemburgerstrasse stehen und dann, high noon, starten. und wie der teufel es will (oder die teufelin, hihi), sind satte 36° angekündigt. quod erat demonstrandum. hätte der lateiner gesagt. passt. mit der schäferwagenausrüstung bin ich fast durch, es...
noch einmal weniger. im dutzend
selbst für den „spiegel“ ist das weniger. ein thema geworden, über das er nicht nur frotzelt(#13 vom 26.3.22, 26ff). durch den krieg bekommt der satz „weniger. ist eine einfache lösung für viele komplexe probleme“ eine für viele greifbarere, neue dimension. es wird nämlich deutlich, wie leicht wir putin den finger zeigen könnten, wenn wir...
3plätze – sechzehn tage
tja, jetzt liegt es hinter mir, hinter uns, das sechzehntägige tun. und viel spannender und facettenreicher als geträumt. mit jedem neuen begleiter, jeder neuen begleiterin ein völlig neuer film, bereichernd für mich, ja beglückend oft genug. und der deutz hat sein versprechen. gehalten. nur die rundumleuchte scheint doch hinzusein. weltenrettung gelang erkennbar nicht, hihi....
weniger.meditation3plätze
nach der schönen aktion am 12. juni vor dem hohen dom mache ich jetzt meinen vorwahlmarathon von sonntag, 12.9. bis zum wahltag, dem 26.9.. 15 tage täglich drei stunden , eine hälfte stilles stehen auf drei plätzen, die andere mit treckerlärm von platz zu platz, durch die strassen der stadt. innehalten und lautwerden,...
bilder in die köpfe: a68ff
ich habe das gefühl, das wenigerpunkt gespann ist jetzt richtig und richtig schön und die ausstattung mit schildern und bannern auch. auch „claudia sei dank“, die ganz entscheidende weichen auf unserem gemeinsamen gestaltungsweg gestellt hat. danke! die also nun irgendwie fertige form trat am samstag in aktion. ich hatte -mit einem augenzwinkern-eingeladen zu einem...
rausgeschmissen
es gibt tage, da wirds mir zuviel. heute etwa. und da fällt mir das wörtchen „leichtigkeit“ wieder ein, womit ich losgegangen bin. ein feiner massstab dafür, ob alles richtig läuft. und anreiz, wieder was zu ändern, zu regulieren. runterzufahren. weniger. zu wollen. also. die alt 68er wollen auch nicht mehr so. naja, wie vielleicht...
immer noch hier
hab jetzt lang nichts mehr bei „was so läuft“ eingestellt. jaja. wohl mal zwischendurch die startseite gestrafft, mehr zeit war einfach nicht. jetzt treibt mich der wunsch an, selbst einen überblick über die letzten wochen zu bekommen, die verstrichene zeit zu händeln, in den griff zu kriegen. am einfachsten geht das erstmal mit dem...
zwischenrufe
heut morgen kam mir der gedanke, dass meine wenigerpunkt aktionen ja gut als „zwischenruf“ zu beschreiben sind. eine leichthändige, leichtmäulige sache. das wenigerpunkt. und love is all. letzte woche montag der leitartikel im kölner statdtanzeiger, titelt „zwei krisen – ein gegenmittel“. ich schreibe einen leserbrief, ist ja nun mein thema par excellance, hihi. paar...
köln kein märchen
von winter. ein bischen frost so gerade ab und an. eine schippe schnee. dazu. und gleich wieder fort. wie das hier so ist. im warmen rheinland. im immer wärmeren. hihi. ich beklage mich nicht. das leben, ein breiter, ruhiger fluss. hihi. und ab und zu sehnsucht. nach etwas mehr. berührung. wie das jetzt so...
hermetische tage
es ist halt nicht alle tage hüpfen und springen. dann und wann treiben welche durch die einkaufstrassen. über den domplatz. sprechen zu mir. durch masken. und auch der deutz sträubt sich nachhaltig, in mein weniger. leben zu treten. eine erste überlandtour, den bowo hintendran. und schon wieder schluss mit lustig. die sicherungen schmurgeln. hydraulik...
jetzt. ist weniger.
inecht. vor den letzten beiden rappelvollen tagen hab ich mich ja diesmal gedrückt. dünnhäutig. aber heute fröhlich aus dem haus mitm schild. wo alles vorbei ist. hihi. ein ruhiger schildspaziergang. die linie 18 fast für mich. die einkaufsmeilen. meilenweit. kaum jemand. die obdachlosen immerda. ein akkordeon. weihnachtsimpression. doch. die süssigkeitenhändler. die fliegenden. stapeln. ihre...
wenigerweniger. jetzt
vielleicht das wetter. aber bin nicht so widerständig. gerade. gegen eingemeindet werden von den maskenleugnern. wenigermasken. saublödes. denken. oder angegangen von den ehzukurzgekommenen. wenigerkraft. jetztgerade. auch weil aufbruch gestrickt ist. wie immer. die grössten dreckschleudern auf grossen giebelwänden. centerfold im „utopia“spiegel. das grüne wams überstreifen. ungestraft. welch ein hohn. und bauern. geben sich regional....
