wenigerpunkt treckertour in den herbst 2026 hinein… woche vier

also karlsruhe. und lieber besuch in karlsruhe.

und streunen um das riesig überwältigende schloss.

ich gebe den scharfschützen in der nicht minder überwältigenden kunstsammlung des zkm

wir sind das paar vor den fabelhaften spiegelobjekten ebendort…

und lassen uns noch von der farbpracht der alten meister einfangen.
und dann gebe ich auch noch den mechaniker, versuche mich an dem gebrochenen bolzen der anhängerkupplung. und wies scheint, mit erfolg.

hab die lockere verbindung wieder dicht bekommen und einen neuen bolzen gesetzt. den wahrheitstest gibts montag, wenns wieder auf die reise geht. ein bischen sehnsüchtig noch. aber die ferne hat auch ihre magie.
und zurück war die lady I.mit db sogar pünktlich. seufz.

beim abflug aus karlsruhe steht er am riesigen REWEkreisel, der deutschnationale, stramm mit der fahne und irgendwelchem lautblökenden deutschpop aus seiner box. kenn ich nicht, versteh ich nicht, es wird nichts sein, wasmir gefallen würde. eine erkenntnis der reise jetzt schon: auffallend viele deutschlandfahnen in vorgärten, an treckern und überhaupt. mehr national war nie.

und direktion kaiserslautern, der kleinen grossstadt mit den vielen amerikanern obendrauf. aber erstmal über die weinstrasse, satte gegend, ewiglang gute geschäfte getätigt, im wein steckt halt gerne die fortüne. und esdesheim auf dem weg. im kilometer um meinen standort jede menge geschlossene weinverkostungen und sowas effes wie einen imbiss für mein standardverzehr fritten und salat leider nicht.

und wieder in die schönen pfälzer berge. und grosszügiges parken am bahnhof von glan-münchweiler. und hinten rechts eine restaurantempfehlung, wenns einen mal in die gegend verschlägt. hellmodernes ambiente, einfachste convenience küche italienischer art aber freundlichliche räume, nettes publikum und ein superfreundlicher chef vom ganzen. wohlgefühlt in der fremde. yes.

und wie mit edda verabredet zum anpacken wieder bei PROWAL in nohfelden walhausen. und wie zuletzt mein standort mitten im verkehr, quasi auf einer einzigen verkehrsinsel…

auf dem tablett quasi, rundum einsichtig. was erstens natürlich die neugierde der vorbeifahrenden menschen auf wenigerpunkt weckt und zweitens auch rundum sonne garantiert, was im herbst entscheidend sein kann. so sie denn scheint. und das tut sie.

und am abend schon direkt wieder in die wunderbare gartenwirtschaft der gemeinschaft, zur vorbereitung der gemüsekisten, die samstag abgeholt werden. edda, herz der gartenwirtschaft und rita, aus germersheim zu hilfe gekommen, bei der ernte. ich schau erstmal nur und lutsch an einem fetten radieschen.

mnmnmnmn