wenigerpunkt treckertour in den herbst hinein…

eigentlich wollte ich um den ersten juni los, aber die götter haben anders entschieden. die dieselpumpe hatte es in sich. oder eben nicht. und tatsächlich ist dem braten immer noch nicht zu traun. sie nimmt sich auch nach all dem gebrassel immer wieder eine -spotzende- auszeit. um wieder eine zeit artig zu tun. mhm.

however. jedenfalls gabs sehr gute gründe, daheim zu bleiben. aber gute gründe finden sich immer, das richtige nicht zu tun. wie die weltlage zeigt. und so ist das richtige in jedem fall wieder, loszufahren und das weniger. zu predigen. hihi. hi. die liebe wirds aushalten. ich bin sicher.

diesjahr ist meine  himmelsrichtung go west. in trippelschritten. es fühlt sich einfach besser an, noch in der heimat zu stranden, dieselpumpenmässig, gell.

und so gings  am freitag erstmal zum schnellen datenbrüter, wie ich die baustelle für das monsterrechenzentrum von mycrosoft getauft habe, das in paffendorf -sehr gemächlich noch- die landschaft frisst.

 

eurotopia gibt mir den hinweis auf eine gemeinschaft in und auf burg disternich, nicht weit weg. ermöglichen burgbesichtigungen, probieren neues, gewaltfrei, ökologisch, eigentlich so das übliche spektrum, was man für eurotopia so schreibt. es empfängt mich ein hermetisch eingezäuntes gelände, rundum mit parkverbotschildern für nicht-burg-besucher, hinweise auf privatbesitz mit alarmanlagen, gegensprechanlage und nicht ein hinweis nirgendwo, wie wohl mann die burg besuchen könnte. erwische kommunarden vor dem schiebetor, als der eismann vorfährt mit „an eloise“ gebimmel und plötzlich leben in die feste kommt, die kommunarden drängts zum eise. quatsche einen an, erklär mich kurz und er ist, eis in der hand, kinder im schlepptau, sogar so nett, mit den anderen kommunarden die situation zu verhackstücken, es ergibt sich ein grosses kopfschütteln. auch hier keine anarchie, die platz liesse für einen unangemeldeten. immerhin den tip, mich zu den anderen womos unten an die strasse zu stellen. denn die parkplätze für burgbesucher füllen sich des abends mit anderen, vor allem kölner kennzeichen. weiss ich also kaum mehr als das, was eurotopia sagt. und wieder: es gibt sone und sone. und wenige anarchische noch. und urteilen sollte mann erst, wenn mann weiss.

nicht weit auch nach düren, wo mir eurotopia einen besuch beim „cohousing“ projekt prympark nahelegt. und ich stiefele direkt mal rein am sonntag abend. hier keine zäune, wackersteinpflasterung mit grünenden ritzen begeistert mich, ansprechend lockere bebauung, grün rundum, ein direkt sympathisches umfeld. und lars, der mich, auch er kinder im schlepptau, freundlich nach woher und wohin befragt und mir den tipp gibt, mich montag bei ursula zu melden, der frau, die bei ihnen für presse und information steht. und die mich, trotz drängender anderer angelegenheiten, dann mit ein paar grundprinzipien des projekts persönlich und voller elan vertraut macht. ein herzliches dankeschön an sie noch einmal von hier aus. inhaltlich viel besser als ich das hier wiedergeben könnte: bei  www.prympark.de schaun

mmmnnn