jetzt. ist weniger.

inecht. vor den letzten beiden rappelvollen tagen hab ich mich ja diesmal gedrückt. dünnhäutig. aber heute fröhlich aus dem haus mitm schild. wo alles vorbei ist. hihi. ein ruhiger schildspaziergang. die linie 18 fast für mich. die einkaufsmeilen. meilenweit. kaum jemand. die obdachlosen immerda. ein akkordeon. weihnachtsimpression. doch. die süssigkeitenhändler. die fliegenden. stapeln. ihre palettenreste vor der tür. louis vuitton räumt aus. in ihre feinbraunen mercedessprinter. ob sie enttäuscht. aufgebenschon? ich würde sie missen. als inbegriff. des sonötigen weniger.

doch horch! vom bahnhofsvorplatz hoch getragene musik. in die platzweite. junge menschen. weihnachtsauftritt. revolution der freude. performen. gestenreich. und sehnsüchtig die musik jetzt. melancholisch. und die körper. schwingend. zeigend. gewichtig. inhaltsschwer. deutend. das ist mir jetzt zu schwurbelig.
mein einsames stehen vorm westportal dann. heut gern angenommen. von den wenigen. knipsen. sprechen. daumen hoch. alles, was in den letzten wochen wenig ging. geht jetzt. mit musse.
und zum wochenende der deutz. jetzt schnellergemacht. vielleicht. hihi. und dampfend aus seiner nachtschwarzneuen pfeife. lokmässig. uiiii. wie spannend. im sonnenschein. den treck ankuppeln. und los.  (wege entstehn dadurch dass du sie gehst, “wege”,  christine lux/oliver george 2019, wunderbar…)