vertrautes grün, gestandene bäume, geben still den löffel ab. verdorrende heimat. wieder ein paar eindrücke von der trainingsstrecke… grüne riesen in windeseile kahl, verdorrt. und erste leerstellen schon jetzt. ich hab dann bald aufgehört mit knipsen. wurd mir zu viel....
still stirbt der baum
sterben lärche, hase und fasan. das hat natürlich eine menge gründe. wenn mann auf den landmann zeigt, liegt mann aber in der regel nicht falsch. er ist für 80% des artensterbens auf unseren landwirtschaftsflächen verantwortlich. und wir natürlich, ihr. die wir den agro-industrie-wahnsinn zulassen. ich gebe hier -um nicht zu langweilen- nur ein beispiel,...
ein rühriges wochenende
und die frage. was solls. taucht immer wieder auf. ich merke, dasses mir selbst immer noch nicht genügend fleisch und blut. ist. das wenigerpunkt. merke, dass ich zu viel rumschimpfe. innerlich und äusserlich. über dinge, die ich nicht beurteilen kann und dinge, die ich nicht ändern kann. und die bekannt sind. anja und marc,...
frieden und gemeinheit
wie geht das zusammen… aber, geht wohl. hihi. c. hat mich drauf gebracht, sagt: du kannst ja ganz schön gemein sein. und meint meinen text mit fleischigem kerl. mhm. richtig nett, schäfchenmässig, ist das sicher nicht. entspricht aber meinen beobachtungen, vom securityman angemacht, sehr genau. also wahrheit. hihi. frieden und gemeinheit sind ok. wenn...
nur mit genügend frieden
kann mann ein stück gut gehen. innehalten ist der anfang. und dazu braucht es auch mal weniger wenigerpunkt. jetzt. die letzten tage waren viel. samstag mit schild auf schildergasse, hohe strasse, domplatte: ein erlebnis von richtig hitzegraden in der steinwüste. stark. dem schreihals hinter mir, jesus-propheten aus dem stamme der verdammnisprediger, scheinen sie aufs...
ein fordernder nachmittag.
jedesmal theater bei rwe. auch diesmal kommen sie direkt aus ihrer hütte geschossen, kaum hab ich den ersten buchstaben. rücken mir nahe. der kleine dunkle und der lange blonde in ihren gelben westen. keine bedrohlichen gestalten. aber eben doch hütehunde. rücken mir auf die pelle, kommen zu nahe. ich blaff ein bischen rum, sie...
und natürlich hab ich ihn kommen sehn…
den fleischigen grossen menschen. wie er auf mich zugestürmt kommt. der etwas breitbeinig ungelenke gang der schweren kerle, die sich nicht so viel bewegen. dunkler anzug, krawatte, schwarze halbschuh und dies ganze gebaumel dran, irgend ein buntes band um den hals, irgendein schildchen, irgendein sprechding in der hand. die insignien der privaten sicherheitsgewalt halt....
